Befolgen Sie diese Regeln, um Histamin zu vermeiden:

  1. Je länger ein Nahrungsmittel gelagert oder gereift ist, desto mehr Histamin und andere biogenen Amine enthält es.
  2. Um Histamin und andere biogenen Amine zu vermeiden, sollte man möglichst frische Lebensmittel und Rohstoffe wählen und kochen.
  3. Die Nahrungsmittel und Speisen sollen schnell verwendet werden.
  4. Die mehrmalige Aufwärmung ist ebenso zu vermeiden.
  5. Histamin wird durch das Kochen, Grillen, Braten oder Backen nicht zerstört.
  6. Histaminreiche Getränke sind besonders zu vermeiden, denn Histamin wird besser in Flüssigkeiten resorbiert.
  7. Keine Lebensmittel mit Zusatzstoffen wie z.B. Glutamate, Benzoate, Farbstoffe, Sulfite, Nitrite (mehr unten in der rechten Spalte)
  8. Konserven strikt meiden

Lebensmittel und Substanzen, die Histaminwerte in die Höhe treiben

Nahrungsmittel, die selbst Histamin enthalten

  • Schweinefleisch, geräuchertes Fleisch
  • Wurst, vor allem Salami, roher Schinken, Innereien
  • viele Fischarten, z.B. Hering, Makrele, Sardelle, Thunfisch, Sardinen, Gold-und Flußbarsch, Karpfen, Forelle, Aal, Pangasius
  • Meeresfrüchte
  • Hartkäse
  • Lebensmittel mit langer Lagerungszeit
  • konservierte, eingelegte Nahrungsmittel, z.B. Sauerkraut, Essiggurken, Fischkonserven
  • geräucherte: Fleisch, Fisch, Würste
  • Fertigprodukte
  • Bohnen und Hülsenfrüchte
  • Sojaprodukte
  • Weizenprodukte (obwohl werden manchmal gut vertragen)
  • Hefe
  • einige Obstsorten, darunter Erdbeeren, Himbeeren, Bananen, Birnen, Kiwi, alle Citrusfrüchte
  • einige Gemüsesorten, darunter Spinat, Aubergine, Avocados, Sauerkraut
  • Kekse
  • Wein, insbesondere Rotwein
  • Wein-, Tafel-, Apfelessig

Histaminliberatoren (Substanzen, die Histamin im Körper freisetzen)

  • bestimmte Medikamente
  • bakterielle Gifte
  • Insektengifte, Schlangengifte
  • physikalische akute Empfindungen, wie Kälte, Hitze, Druck, Reiben etc.
  • folgende Nahrungsmittel:
    • Kakao und Schokolade
    • Erdbeeren, Papaya, Ananas
    • Hülsenfrüchte
    • Nüsse
    • Tomaten

Mittel, die DAO-Enzyme hemmen

  • bestimmte Medikamente
  • Alkohol
  • Energy-Drinks
  • Tee (schwarzer, grüner, Mate-Tee)
  • Kakao

Andere biogenen Amine

Histamin gehört zur Gruppe der biogenen Aminen

Folgende biogene Amine werden noch vor Histamin von dem DAO-Enzym abgebaut, z.B

  • Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin, Tartracin (in Gummmibärchen), Tyramin (in Käse, Hefe, Schokolade)

Wichtig: die Liste ist nicht abschließend und darf bei vorliegender Histaminunverträglichkeit keine fachliche Ernährungsberatung ersetzen.

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